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Schützengesellschaft Schötmar

v. 1732 e.V.

Nachlese des Bataillons:

 

 

Besuch beim Schützenfest in Bad Salzuflen


In fast schon gewohnter Antrittsstärke rückte das Schötmaraner Schützenbataillon vom East-Yorckscher-Park zum Salzufler Schützenfest unter Führung von Oberst Volker Schreiber in Richtung des Bäderstadtteils am Sonntag ab.
Diesmal ging der Weg allerdings nicht zum Rathaus sondern zur Seniorenresidenz im Hoffmannspark. Dort zauberte der Aufmarsch durch den Atriumbereich des Hauses nicht nur ein freudiges Lächeln auf die Gesichter der Bewohner und Mitarbeiter, auch ein großer Applaus war den Schötmaranern gewiss. Und zu trinken – aus jeder Kategorie der Palette der „offenen Getränke“ – gab es auch etwas, was natürlich bei diesen Temperaturen mehr als willkommen war. So war den Bewohner auch vor dem Abmarsch ein donnerndes 3-maliges „Gut Schuss“ sicher.

Nach einer geraumen Wartezeit – diesmal seitens der Salzufler Kameraden im Kurpark, weil der Zwischenstopp im Hoffmannspark doch ein wenig länger gedauert hatte, marschierten die Schötmaraner mit klingendem Spiel im Park ein.
Die hervorragende Aufmarschstärke blieb dem Salzufler Oberst Hans-Jürgen Hähne nicht verborgen, aber in diesem Jahr ging er nicht besonders darauf ein. Nachdem er alle begrüßt hatte, folgte sofort der wichtiges Programmpunkt des Festaktes: die Rede und Geschenkübergabe durch Oberst Volker Schreiber.
Dies tat dann Oberst Volker Schreiber in humoriger Art (Rede nachfolgend), wofür er immer wieder Szenenapplaus und zahlreiche Lacher erhielt. Besonders der Beginn seiner Rede ließ aufhorchen, denn er begrüßte die Anwesenden im „Schlosspark“ und deutet dabei auf das Kurhaus, mit der Frage, ob denn das kein Schloss sei.“
Nachdem das Geschenk – Warnwest, Helm und Vuvuzela - auch praktisch demonstriert – Oberst Hähne zog sich diese Utensilien an und stieß ins Horn  - worden waren, setzte sich der gesamte Tross bei hochsommerlichen Temperatur in Richtung Festplatzgelände Salzhof in Bewegung, um dort dann den Nachmittag in zünftiger Runde zu verbringen.


 

Text und Fotos: Michael Schüler

 

Rede von Bataillonskommandeur Oberst Volker Schreiber, Schützengesellschaft Schötmar v. 1732

Hochverehrte Majestäten, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Vorsitzender, Herr Oberst, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Schützenbrüder - Schützenschwestern, verehrte Festgäste.

Im Namen der Schützengesellschaft Schötmar von 1732 möchte ich mich zunächst einmal bei Dir, lieber Amtsbruder, für die Einladung zu eurem diesjährigen Schützenfest recht herzlich bedanken.

In der Einladung  war folgendes zu lesen: „Ganz besonders würde es uns freuen ein unternehmungsfreudiges Schötmaraner Bataillon im Bäderstadtteil begrüßen zu dürfen“. Bitte sehr Herr Oberst, hier sind wir, wie in jedem Jahr zahlreich und bei bester Laune. Womit wohl sonst könnte man GUTEN FREUNDEN eine größere Freude bereiten als mit einer guten Beteiligung?

Vielleicht noch mit jenem wovon wir Schötmaraner zu unseren letzten Festen so viel und im Überfluss zu bieten hatten – mit Sonnenschein. Nun will ich nicht behaupten, ich sei auch für das Wetter zuständig, aber endlich, liebe Salzufler Schützenkameraden, regnet es einmal nicht zu eurem Festakt und so konnten die zunächst befohlenen Regenschirme in Schötmar verbleiben.

Wenn ich soeben von GUTEN FREUNDEN gesprochen habe, dann meine ich das auch so, denn wie nahe wir uns als Schützengesellschaften in den letzten Jahren gekommen sind, wird jedem sofort deutlich, wenn er einen Blick in euer Festprogramm wirft.

Dass wir Schötmaraner mit unserem Einmarsch in den Kurpark einen eigenen Programmpunkt belegen, ist ja nicht erst seit diesem Jahr so aber, dass die Übergabe eines Gastgeschenkes als fester Bestandteil dieses Festaktes angekündigt wird, zeugt von eurem unerschütterlichen Vertrauen in unsere Kreativität.

Wie groß wäre jetzt wohl die Enttäuschung, wenn wir einfach NICHTS mitgebracht hätten? Aber, diese Sorge ist völlig unbegründet, denn ihr Salzufler Schützen seid uns stets ein Quell der Inspiration und dafür sei euch an dieser Stelle auch einmal ein herzliches Dankschön ausgesprochen.

Zugegeben, ganz so einfach ist es ja nie, etwas Passendes als Gastgeschenk zu finden, denn viele Dinge, auf die sich ein Geschenk aufbauen ließe, relativieren sich im Laufe der Zeit auch schnell wieder.

So glaubten wir zunächst, mit einem KLINGELBEUTEL für großzügige Geldspenden, ein wirklich passendes Geschenk gefunden zu haben. Schließlich wurde ja per Rundschreiben, für den 15. Juni, eine Mitgliedersammlung im Kurhaus angekündigt, die sich jedoch schnell als Mitgliederversammlung und somit als profaner Schreibfehler herausstellte.

Auch die Ankündigung des Salzufler Vorstandes, zukünftig und aus Kostengründen, vermehrt auf die moderne elektronische Post statt der Guten Alten Briefpost zu setzen, haben wir gern aufgegriffen.

Umgehend wurde Kontakt zur Bundesdruckerei in Berlin aufgenommen um eurem Bataillonsschriftführer eine gehörige Anzahl vereinseigener Sondermarken mit dem Abbild des Salzufler Führungsduos, Hans & Hans, zum Geschenk zu machen. Auf diese Weise könnte jedes Mitglied auch weiterhin seine Bataillonspost, kostenneutral und aus Papier, in den Händen halten.

Doch die Antwort aus Berlin bereitete unserem Ansinnen ein jähes Ende. Sondermarken, so bekamen wir zur Antwort, werden erst ab einer Auflage von
1 Million Stück gedruckt, und das, liebe Schützenkameraden, sprengt selbst bei uns in Schötmar den finanziellen Rahmen.

Wie wäre es stattdessen mit einem musikalischen Gegenstück zu Eurem letzten Gastgeschenk? Es erschien mir ungeheuer reizvoll Euch hier von der Bühne herab, mit dem zu unserem Fest überreichten Dudelsack, eine kleine Melodie zu spielen.

Wie Schade nur, dass die für Dudelsack arrangierten Noten, des schönen und zur Farbe der Salzufler Uniformen so einmalig passenden Liedes: „Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon …“

Schön, nicht wahr – Wollt ihr es noch einmal hören?

Ja, leider waren eben diese Noten nirgendwo zu beschaffen.

Ihr hört und seht vor allem, ein gut organisiertes Bataillon folgt seinem Kommandeur selbst bei einer spontan vorgetragenen Gesangseinlage.

Die Organisation und Ordnung im Salzufler Bataillon dagegen, ließ in der letzten Zeit und zu verschiedenen Anlässen, ja doch eher etwas zu wünschen übrig. Erinnern wir uns noch einmal an Euren Zapfenstreich im vergangenen Jahr.

Schon fast im vollen Gange hieß es plötzlich:
„Halt – Die 1. Kompanie ist noch nicht da“!
Eine gute Organisation sieht da doch wohl etwas anders aus.

Der jüngst erfolgte Salzufler Ausmarsch, zum Fest nach Schötmar, brachte es dann vollends an den Tag. Pünktlich, wie es sich gehört, pünktlich auf die Minute also, marschierte das gesamte Schötmaraner Bataillon mit klingendem Spiel am Rathaus auf um seine Freunde aus Salzuflen zum Festakt in den heimischen Schlosspark zu geleiten.

Doch der Anblick, der sich beim Einmarsch am Rathaus bot, ließ uns an der sonst so hohen Kompetenz des Salzufler Bataillonskommandos zweifeln. Marschierten wir über viele Jahre hinweg an den Reihen der angetretenen Salzufler Schützen vorbei so war es in diesem nur Euer Vorstand der zur Begrüßung an gewohntem Platz Aufstellung genommen hatte.

Der Rest des Bataillons, oder was man dafür halten konnte, verteilte sich in völliger Unordnung auf dem Rathausparkplatz und belagerte einen Versorgungswagen aus dem heraus der Salzufler Bataillonsmundschenk, Oberleutnant Volker Winkelmann, seine Schützenkameraden mit kühlem Bier versorgte.

Scheinbar machtlos standen Oberst und Vorstand, ja selbst die Salzufler Majestäten, der Situation gegenüber und ließen dem Treiben seinen freien Lauf.

Oberst Hähne ist ohne jeden Zweifel eine stattliche Erscheinung und verfügt über vielseitige Qualitäten, nur an diesem Tag, lieber Hans-Jürgen, war deine ordnende Hand nirgends zu spüren. Hier, liebe Salzufler Schützenkameraden, kann ein wenig Unterstützung aus Schötmar sicher nicht schaden.

Gute Freunde helfen einander und weil Schötmaraner Schwarzröcke und Salzufler Grünröcke seit langer Zeit eine ganz besondere und manchmal auch etwas stachlige Schützenfreundschaft verbindet, haben wir dir, lieber Amtsbruder, am heutigen Tag ein paar UTENSILIEN mitgebracht die helfen sollen die Ordnung in deinem Bataillon, überall und jederzeit, zu gewährleisten.

Zunächst einmal haben wir eine Warnweste in Signalfarbe mitgebracht die dich zukünftig als Bataillonsordner ausweisen soll.

Um diesen visuellen Reiz noch weiter zu verstärken haben wir auch nicht an einer passende Kopfbedeckung gespart. Das Signallicht ist farblich zur Weste abgestimmt, weithin gut sichtbar und somit auch zu Abendveranstaltungen, wie einen Zapfensreich oder dem geplanten Gala Ball im kommenden Jahr, einsetzbar.

Sollten Weste und Helm immer noch nicht ausreichend sein, um eine vorübergehend verloren gegangenen Ordnung wieder herzustellen, ja dann braucht es jetzt noch etwas sehr lautes um sich richtig Gehör zu verschaffen. Mit dieser originalen Vuvuzela schonst du deine Stimmbänder und hast garantiert im Handumdrehen die ungeteilte Aufmerksamkeit deiner Schützenkameraden.

Wir Schötmaraner Schützenbrüder wünschen Euch Salzufler Kameraden einen nun WOHLGEORDNETEN Festverlauf und uns allen ein paar fröhliche und ausgelassene Stunden mit Euch auf dem Salzhof.

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit mit einem ordentlichen Gut Schuss!

 

175 Jahre Fürstenfahne


Die Tradition und das „Erbe der Altvorderen“ kam einmal wieder kurz nach dem Schötmaraner  Schützenausmarsch besonders zum Tragen. An historischer Stelle im Restaurant des Hauses “Korf“ am Marktplatz in Schötmar hatte sich eine illustere Gesellschaft zusammengefunden, um den 175. Geburtstag der alten “Fürstenfahne“ zu begehen sowie die Schützen des Expeditionscorps zu ehren, die Lippe und Schötmar im Tiroler Gedenkjahr 2009/2010 beim Festumzug in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck vertraten.

Nach einem kurzen Sektempfang, an dem als Ehrengäste Landrat Friedel Heuwinkel, Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf, Seine Durchlaucht Stephan Prinz zur Lippe, Kreisschützenpräsident Dr. Stephan Breuning, Ehrenpräsident Karl-Friedrich Kloock sowie Bankdirektor Richard Christophelsmeier sowie Freunde und Gönnern des Expeditionscorps teilnahmen, folgten die einzelnen Grußworte. Anschließend hielt der Reisemarschall des Corps, Schützenmajor Uwe Beimfohr, die Geburtstagslaudatio auf die alte “Fürstenfahne“, berichtete über die Lipper, die 1809 gegen die Mannen von Andreas Hofer kämpften und vom Unternehmen “Sachsenklemme“, wobei die Schötmaraner in Tirol das lippische Schützenwesen vertraten.

Danach übergab Landrat Friedel Heuwinkel die von der Tiroler Landesregierung verliehenen hohen Auszeichnungen am rot-weißen Bande sowie ein Fahnenband an die Schützen des Expeditionscorps. Außerdem wurden die Dankschreiben der österreichischen Ministerpräsidenten Dr. Alois Partl und Günther Platter wurden verlesen, die sich hierin vom Auftritt der Lipper in Innsbruck begeistert zeigten.

 

 

Text und Fotos: Michael Schüler

 

Schützenausmarsch 2010

Stabsmeisterschaft 2010


Wie die Kompanien ihren jeweiligen Meister ermitteln, so tut dies auch der Bataillonsstab der Schützengesellschaft Schötmar. Unter der Leitung von Sportleiter Jan-Philipp Grefe fand diese Meisterschaft nun auf dem Schießstand des Schützenhaus unter guter Beteiligung der Funktioner des Stabes statt. Der Gewinner, Pressesprecher Michael Schüler, zeigte bei Wettkampf „keine“ Nerven und wurde souverän neuer Stabsmeister.

Und dies ist ein Novum, denn Schüler ist bereits Kompaniemeister seiner Keilerkompanie und eine doppelte Meisterschaft gab es bisher noch nicht. Satte 30 Ring von maximal 30 hatten zu diesem Sieg geführt, so dass der Konkurrenz nur der Kampf um die Plätze blieb. Hier musste allerdings um den 2. und 3. Platz gestochen werden, denn Henrik Heitmann und Nicholas Rönn hatten beide 28 Ring mit dem KK-Gewehr auf der 50-Meter-Bahn geschossen. Dabei hatte Heitmann mit 18 Ring gegenüber Rönn mit 15 Ring dann die Nase vorn.
Da Michael Schüler bereits als Meister seine Kompanie qualifiziert war, darf nun Henrik Heitmann beim Kampf um den Bataillonsmeister-Titel für den Stab während des Schützenausmarsches im Juni ins Rennen gehen.
Im Anschluss der Meisterschaft wurde Michael Schüler dann noch mit dem Stabsmeisterorden durch Oberst Volker Schreiber ausgezeichnet.

 


Oberst Volker Schreiber (l.) und Sportleiter Jan-Philipp Grefe (r.) gratulierten den Platzierten der Stabsmeisterschaft: (v.l.) Sieger Michael Schüler, Henrik Heitmann und Nicholas Rönn.

 

Text: Michael Schüler
Foto: Benjamin Kramer

 

Kreiskönigsschießen in Schötmar


Zum dritten Mal fand das Kreiskönigsschießen auf dem Schießstand des Schützenhaus der Schützengesellschaft Schötmar statt. Und zahlreich hatten sich die Vertreter der lippischen Schützengesellschaften, -gilden und -vereine zum sportlichen Wettstreit eingefunden. Außerdem gab es noch den Wettkampf um den Landratspokal und das Kreisvereinsmeisterschießen. Unter der Leitung von Kreis-Sportleiter Rolf Bolik schossen so insgesamt 56 Schützinnen und Schützen um die entsprechenden Titel.

Unter dem Jubel der Anwesenden konnte dann Schützenkreis-Vorsitzender Dr. Stephan Breuning den neuen Kreiskönig verkünden: Stefan Strate von der Schützengilde Lage hatte mit dem besten Teiler die Nase souverän vorn. Stellvertretender Landesverbandsvorsteher Hans Brinkmann konnte ihm somit die Kreiskönigskette umhängen. Ihm folgten auf den Plätzen Rüdiger Rothard (SV Humfeld) und Hartmut Trompeter (SV Rischenau).

Der Pokal des Landrates, den Friedel Heuwinkel persönlich überreichte, und bei dem die Vorsitzenden und Obristen der Vereine gegeneinander antreten, ging an Gustav Beckmann (SG Bösingfeld). Platz 2 und 3 belegten Volker Schreiber (SG Schötmar) und Olaf Eikermann (SV Humfeld).

Kreisjugendkönig wurde Andre Sievers von SG Bösingfeld, gefolgt von Simeon Kruse (SG Detmold) und Jannik Wiesekopsiel (SG Bad Salzuflen).

Kreisvereinsmeister mit dem Luftgewehr wurde Anna Steinhoff von der Salzufler Gesellschaft. Christina Meyer (SV Rischenau) und Carsten Kuhlmann (SV Alverdissen) belegten nach einem Stechen die weiteren „Treppchen-Plätze“.

Mit der Luftpistole sicherte sich Andreas Erhardt vom ABS Blomberg den Titel des Kreisvereinsmeister in dieser Disziplin nach einem Stechen gegen Harald Deppe (SV Humfeld)). Claudia Hüls (Brake) belegte den Dritten Platz.

Und das Wetter hatte ebenfalls mitgespielt, so dass bei „Kaiserwetter“ auch der gemütliche Teil auf der Terrasse der Gaststätte des Schützenhauses nicht zu kurz kam. Daher fielen auch die Begrüßung der Schützen und Gäste, unter ihnen auch Salzuflens Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf sowie der Vize-Präsident des Kreissportbundes, Jürgen Müllers, durch Kreisvorsitzenden Stephan Breuning und die Grußworte von Landrat Friedel Heuwinkel und dem Vorsitzenden der gastgebenden Schützengesellschaft Schötmar, Uwe Deppe, knapp und kurz aus.

 

 

Text und Fotos: Michael Schüler

 

Mitgliederversammlung 2010


Mithin war die Jahreshauptversammlung 2010 der Schützengesellschaft Schötmar wohl eine der Schnellsten. Grund: Im Herbst hatte die Letzte stattgefunden und dort war beschlossen worden, die Versammlung wieder ins Frühjahr zu verlegen. So fielen die verschiedenen Bericht der einzelnen Amtsinhaber recht kurz aus und individuelle Ehrungen, wie zum Beispiel im Sportbereich, gab es daher auch nicht. Einzig geehrt wurde aber die Gesellschaft selbst. Der österreichische Landeshauptmann von Tirol, Günther Platter (entspricht einem Ministerpräsidenten in Deutschland), hatte anlässlich der Teilnahme der Schötmaraner am Tiroler Landeschützenumzug 2009 zu Ehren von Andreas Hofer zum 200-jährigen der „Sachsen-Klemme“ - dort waren einst die Lipper Schützen den Tirolern im Befreiungskampf unterlegen – eine Dankes-Urkunde übermittelt, die Vorsitzender Uwe Deppe der Versammlung präsentieren konnte.

Oberst Volker Schreiber ließ dann einige Ernennungen folgen. Rolf Kramer, Horst Hermening, Benjamin Kramer und Henrik Heitmann wurden als Wirtschaftsoffiziere in den Stab berufen. Sabrina Sander ernannte er zum dritten Thronoffizier.

Hätte jemand gedacht, dass der Antrag auf Beitragsanpassung zu einem erhöhten Diskussionsbedarf führen würde, lag damit falsch. Der Antrag ging direkt nach Verlesung zügig und „glatt“ durch. Notwendig ist diese Anpassung, so Vorsitzender Deppe, insbesondere dadurch geworden, dass gravierende Renovierungsmaßnahmen am Schützenhaus durchgeführt werden müssen. So wird in Kürze das Dach des Luftgewehr-Sport-Schießbahn und die Toilettenanlage komplett saniert.

Dann folgte noch einen Reigen an Terminen für das laufende Jahr. Unter anderem findet am 25. April das Kreis-Königsschießen in Schötmar statt. Außerdem ist ein Familientag anlässlich des Jugendschützenfesttages am 3. Juni in Planung sowie die Teilnahme an diversen Schützenfest befreundeter Verein vorgesehen.

 
Vorsitzender Uwe Deppe präsentierte der Mitgliederversammlung die Tiroler Dankes-Urkunde.

 


Jens-Peter Duckert übergibt den Jungschützen eine Geldspende, die auf der Weihnachtsfeier der "Kilianer" zustande gekommen war.

 


Christian Kramer präsentiert das "neue" Sparschwein der Jungschützenkompanie


Text und Fotos: Michael Schüler

 

Neujahrsempfang 2010

Neujahrsempfang im Schötmaraner Schloss
Auftakt 2010 in der Großgemeinde im Kreis der Schützengesellschaft Schötmar Bad Salzuflen

Zu Jahresbeginn findet traditionell der Neujahrsempfang der Schützengesellschaft Schötmar statt, auch in diesem Jahr auf Einladung des Vorstandes wieder im stimmungsvollen Ambiente des Schlosses zu Schötmar. Der Empfang wurde zum Anlass genommen, Freunde und Förderer aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zum Jahresanfang zu laden.

So konnten der Vorsitzende Uwe Deppe und Bataillonskommandeur Oberst Volker Schreiber neben stellvertretender Bürgermeisterin Elfriede Stüwe-Kobusch, dem Bundestagsabgeordneten Dirk Becker, der Landstagsabgeordneten Ute Schäfer, dem Schützenkreis-Vorsitzenden Dr. Stefan Breuning sowie dem Kompaniechef der Augustdorfer Patenkompanie 3./212, Hauptmann Marcel Schumann, mit Kompaniespieß Stabsfeldwebel Michael Schnitzler unter den zahlreich erschienenen Gästen aus Kirche, Politik, Industrie, Wirtschaft und Vereinswesen begrüßen.

Ein besonderer Gruß galt auch der Salzufler Führungsspitze mit ihrem Oberst Hans-Jürgen Hähne und natürlich den Schötmaraner Majestäten Klaus-Jürgen Göbel und Doris-Rita Göbel nebst Hofstaat und Kronprinz Uwe Belling.

Der Empfang wurde auch diesmal durch ein Ensemble der Musikschule begleitet. Lena Senge sang Songs von Michael Jackson und Avril Savigne. Begleitet wurde sie dabei von ihrem Vater Mario auf der Gitarre. Die gefühlvolle wie „ton-saubere“ Interpretation wurde von den Anwesenden mit langem Applaus bedacht.

Dann folgte die humorige aber auch nachdenkliche Neujahrsansprache von Oberst Volker Schreiber. Hierbei ging er neben der Weltpolitik, wobei Finanzkrise und viele Jubiläen einen Schwerpunkt darstellten, auch auf Geschehnisse in Deutschland ein. Das Superwahljahr mit Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl fanden genauso wie deren Wahlbeteiligung Erwähnung, 20 Jahre Mauerfall und auch die Erfindung der Spülmaschine durch die Firma Miele, die „damit für mehr häuslichen Frieden sorgte“, so Schreiber. Aber auch tragische Geschehnisse wie der Tod der Amoklaufopfer in Winnenden, der Tod vom Zivilcourage zeigenden Dominik Brunner und der Abschied von Michael Jackson fanden Berücksichtigung. Abschließend zitierte Oberst Schreiber noch John F. Kennedy: „Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit. Danach wollen wir handeln, wenn sich die Gelegenheit bietet“, so Volker Schreiber zum Abschluss seiner Rede.

Auch Bürgermeisterin Elfriede Stüwe-Kobusch ergriff dann noch das Wort. In Vertretung des Rates begrüßte sie die Anwesenden gern. Auf den Jahresrückblick von Oberst Schreiber reflektieren, konstatierte sie, dass auch Salzuflen mitten in einem Wandlungsprozesse stecke. Dies sei eine große Herausforderung, besonders weil vieles durch ehrenamtliches Engagement ersetzt und begleitet werden müsse. Hier wies sie auch auf den Schießsport als Leistungs- wie Breitensport hin. Von den Schützen werde hier viel für die Freizeit in sportlicher wie traditioneller Hinsicht für die Jugend mit ehrenamtlichem Engagement erbracht und geboten. Für 2010 wäre sie sich sicher, so Stüwe-Kobsuch weiter, dass die Schötmaraner Schützen die Herausforderungen des beginnenden Jahres annehmen würden und ihre Ziele auch umsetzen werden.

Danach lud Vorsitzender Uwe Deppe die Anwesenden ein, „sich nun an Speis und Trank zu laben sowie viele nette Gespräche zu führen“, was die Gästen des Neujahrsempfangs aus Vereinswesen, Wirtschaft, Kirche, Rat, Politik und Industrie dann auch bei Sekt und Kanapees taten.

 

 

 

Hier nun die Originalrede von Oberst Volker Schreiber:

 Hoch verehrte Majestäten, sehr geehrte Frau stellvertretende Bürgermeisterin,

verehrte Gäste, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder.

Bereits zum dritten Male darf ich Sie im Namen des Gesamtvorstandes hier im Schloss Stietencron zum Neujahrsempfang der Schützengesellschaft Schötmar herzlich willkommen heißen. Ich freue mich sehr, dass Sie trotz der widrigen Wetterumstände so zahlreich den Weg zu uns gefunden haben.

 Ich hoffe, dass Sie die hinter uns liegenden Feiertage stressfrei und entspannt verlebt haben und gut ins neue Jahr gestartet sind. Ich selbst habe, wie Sie am Faltenwurf meines Uniformrockes gut erkennen können, ein paar kleine Dellen - nach außen - davongetragen.

 Das Ausbeulen dieser Dellen kommt auf meine persönliche Agenda 2010!

 Bei den Vorbereitungen zu diesem Empfang stellte sich wie immer die Frage wie und vor allem wer von unseren Gästen besonders zu begrüßen sei. Und so riet mir unser Vorsitzender: Eröffne doch einfach mit „Ich begrüße Sie alle“, dann kannst du auch niemanden vergessen!

 Diese Idee greife ich am heutigen Morgen gern auf und begrüße hiermit Sie alle die Sie als Freunde und Förderer der Schötmaraner Schützen unserer Einladung zum heutigen Empfang gefolgt sind.

 Bevor ich nun gleich in den Kernteil meiner Neujahrsrede einsteige gestatten Sie mir bitte doch, Tradition und guter Gepflogenheit entsprechend, einige unserer heutigen Gäste namentlich zu begrüßen.

 Mein erster Gruß gilt selbstverständlich den höchsten Repräsentanten der Schützengesellschaft Schötmar, unserem amtierenden Königspaar König Klaus-Jürgen I. und Königin Doris-Rita I. Göbel, mit den Damen und Herren ihres Hofstaates, sowie dem Kronprinzen Uwe Belling.

 Als Hausherrin am heutigen Morgen begrüße ich die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bad Salzuflen, Frau Elfriede Stüwe-Kobusch.

 Auch in diesem Jahr Frau Bürgermeisterin gilt Rat und Verwaltung der Stadt unser Dank, dass wir Schötmaraner Schützen diesen Empfang wieder in den Räumen dieses historischen Gebäudes durchführen können.

 Bitte nehmen Sie die Gewissheit mit, dass wir Schötmaraner voll und ganz hinter der Entscheidung zur Sanierung und damit zum Erhalt von Schloss Stietencron für künftige Generationen stehen, und dass in dieses Haus - allen angekündigten “schmerzhaften Einschnitten“ zum Trotz - nicht ein einziger Cent vergeblich investiert sein wird.

 Aus der hohen Politik, die ja bekanntlich in Berlin gemacht wird, begrüße ich den MdB, Herrn Dirk Becker der heute erstmalig unser Gast ist, sowie die Landtagsabgeordneten Frau Ute Schäfer und Herrn Heinrich Kemper.

 Ein treuer Gast unserer Neujahrsempfänge ist heute ebenfalls wieder unter uns, der stellv. Landrat Karl Dittmar, herzlich willkommen.

 Vom Landesverband Lippe begrüße ich den stellv. Verbandsvorsteher, Herrn Hans Brinkmann und als Lippes ersten Schützen, den Kreisvorsitzenden des Schützenkreises Lippe, Dr. Stefan Breuning.

 Ein besonderer Gruß geht an meinen Amtsbruder, Oberst Hans-Jürgen Hähne von der Schützengesellschaft Bad Salzuflen, der heute in Begleitung des 1. Vorsitzenden Hans Wolfs und SM Majestät König Michael Meise zu uns gekommen ist.

 Meine Damen und Herren, ob Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft, das abgelaufene Jahr war ein Jahr ohnegleichen, ein Jahr im Ausnahmezustand, ein Jahr mit unzähligen herausfordernden Erfahrungen und jeder einzelne von Ihnen hat sicherlich seine ganz persönlichen mit diesem Krisenjahr gemacht.

 Von A wie der Abwrackprämie, bis Z wie Zukunftssicherungskonzept, ich bin sicher für jeden Buchstaben unseres Alphabetes gibt es ein oder gar mehrere Synonyme die für diese Krise stehen.

 Die Wirtschaft erlebte eine rasante Talfahrt bei der sich plötzlich auch viele deutsche Traditionsunternehmen, mit einer teils mehr als einhundertjährigen Geschichte, zwischen Insolvenz oder Abwicklung wiederfanden.

 Hertie, Rosenthal, Märklin und zuletzt auch Quelle, um hier nur einige zu nennen.

 In unserer globalisierten Wirtschaft haben Entscheidungen die oft genug fernab vom Standort Deutschland und von rein profitorientierten Finanzjongleuren getroffen werden, große Auswirkungen auf die Wirtschaft unseres Landes.

 So beschäftigte der Amerikanische Autobauer General Motors, Mutterkonzern des Autobauers Opel, die Bundesregierung mit seiner Entscheidungsfreudigkeit fast ganzjährig und die zuletzt von allen favorisierte Mission „Magna übernehmen sie“, entpuppte sich wahrlich als „Mission Impossible“.

 Es bleibt zu hoffen, dass eine schnelle Belebung der Wirtschaft eben nicht zu einer „Unmöglichen Mission“ wird.

 Alles schien möglich wenn wir einmal auf die vielen anderen, nicht nur von der Wirtschaftskrise beeinflussten, Ereignisse des vergangenen Jahres zurückblicken.

 2009 war das Superwahljahr. Fünf Landtagswahlen, die Wahl des Bundespräsidenten, acht Kommunalwahlen, die Europawahl am 07. Juni und schließlich die mit Spannung erwartete Bundestagswahl im September.

 Engagierte Wähler kamen im vergangenen Jahr voll auf ihre Kosten. Deutschland wird bunter, jedenfalls was die Koalitionsfarbenlehre anbelangt.

 Am Tage der Europa- und Kommunalwahl, dem 07. Juni, hatten wir Schützen die richtige Wahl getroffen denn an diesem Wochenende feierten wir Schötmaraner, auch dank ihrer großzügigen Unterstützung, Schützenfest in der Königsmasch.

 Gerüchte, wonach die Wahlbeteiligung an diesem Tage wegen unseres Festes so niedrig war wie noch niemals zuvor erhärteten sich nicht. Das hat andere Ursachen!

 Auch bei den Schötmaraner Schützen wurde gewählt. Nach mehr als einer Dekade im Amt legte Oberstleutnant Ralf-Udo Heitmann sein Amt als Vorsitzender nieder und Hauptmann Uwe Deppe wurde durch die Mitglieder zu seinem Nachfolger bestimmt.

 Keine Wahl dagegen hatte der Chef der Deutsch Bahn. Nach einer erneuten Bespitzelungsaffäre gegen 220.000 seiner Mitarbeiter verließ Hartmut Mehdorn das Unternehmen. Ganz „Bahn typisch“ mit Verspätung J

 Heldenmut wurde bewiesen als ein Flugkapitän das Leben von 155 Passagieren mit einer Landung auf dem Hudson River rettete. Wie es sich für einen richtigen „Kapitän zur See“ gehört ging er als letzter von Bord.

 Seit letztem April zieht die Schweinegrippe, von Mexico kommend, um die Welt. Bislang haben wir wohl „Schwein gehabt“ denn H1N1, so die streng wissenschaftliche Bezeichnung des Virus hat, wie schon 3 Jahre zuvor die Vogelgrippe, das Potential zum globalen Killer, sagt die WHO und rät sich impfen zu lassen. Doch der Impfstoff ist höchst umstritten und die Impfung selbst wohl eher eine Glaubensfrage.

 Apropos Glauben. Ein katholischer Bischof, Anhänger der sogenannter Pius-Bruderschaft, glaubt auch 70 Jahre nach Beginn des verherrensten aller bisherigen Kriege immer noch nicht an den Holocaust, leugnet diesen gar beharrlich. Der Vatikan greift nicht durch und Millionen Katholiken verstehen ihren „deutschen“ Papst nicht mehr.

 2009 war auch das Jahr großer und wichtiger Jubiläen.
Vor zwanzig Jahren, am 09. November 89, nahm das seinen Anfang was viele, auch ich selber, nicht für Möglich gehalten hatten. Die innerdeutsche Grenze und ihr Symbol die Berliner Mauer öffneten sich und leitete damit die Deutsche Einheit ein.

 Können Sie sich noch daran erinnern wie sie diese Zeit erlebt haben? Ich persönlich erinnere vor allem die Rührung die meinen Vater ergriff der, 1930 geboren, den Krieg und die Teilung Deutschlands hatte miterleben müssen und nun die Wiedervereinigung Deutschlands erleben durfte - ein wahrhaft historisches Ereignis.

 60 Jahre Grundgesetz war ebenfalls ein guter Grund zum feiern. Wir Deutschen genießen das Privileg nach einer Verfassungsordnung zu leben um die uns viele in der Welt beneiden und die, wie es Bundespräsident Köhler formulierte, zu einem Leuchtfeuer der Freiheit geworden ist.

 40 Jahre ist es her dass ein Mensch erstmals den Mond betrat, vor 50 Jahren beendete die Luftbrücke die Blockade Berlins und vor 150 Jahren stellte Charles Darwin mit seinem Werk „Die Entstehung der Arten“ das damalige Weltbild auf den Kopf.

 Schiller Jahr, Calvin Jahr, so viele gäbe es noch zu erwähnen. Doch ein Jubiläum will ich kurz noch erwähnen. Es ist zwar nicht von weltumspannender Wichtigkeit aber vor 80 Jahren brachte Miele die erste Geschirrspülmaschine auf den Markt und sichert seither den häuslichen Frieden in Millionen Familien. J

 Meine sehr verehrten Damen und Herren, zu einem Rückblick gehören auch tragische und traurige Ereignisse und so möchte ich hier kurz ein paar Dinge in Erinnerung rufen die uns im Jahr 2009 sicher alle gleichermaßen bewegt oder haben.

 Fassungslos und ohnmächtig waren wir alle als im württembergischen Winnenden ein 17 jähriger Schüler, fünfzehn arglose Menschen und anschließend sich selbst erschoss. Für eine solche Tat lassen sich nur sehr schwer Worte finden.

 Das Fehlverhalten eines einzelnen sorgte schnell für eine erneut aufflammende Debatte zum Thema Waffenbesitz. Gerade wir als Schützengesellschaften und Vereine sind uns der besonderen Verantwortung die wir tragen bewusst und handeln danach.

 Wir sind Sportler und Wettkämpfer ja auch Traditionalisten aber mit Sicherheit keine verblendeten Waffennarren. Unsere Übungsleiter sind hervorragend ausgebildet um die notwendigen Fertigkeiten beim sportlichen Schießen zu vermitteln und wir leisten mit unserer Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag in dieser Gesellschaft.

 Unvergessen bleibt uns das Schicksal von Dominik Brunner der Zivilcourage zeigte, sich einmischte als andere seine Hilfe brauchten. Oder die Tragödie des Nationaltorhüters Robert Enke der in seiner Depression ein Doppelleben führte und unter dem Druck des erfolgreich sein Müssens letztendlich nicht den Mut zum Leben hatte.

 Die Erdrutsche in Nachterstedt Sachsen-Anhalt und in Köln bei denen ein Haus in einen See gerissen und die Geschichte von Jahrhunderten im Erdboden versank. Immer waren Menschenleben zu beklagen.

 Abschied nehmen mussten von einem der größten Popmusiker der Gegenwart.
This is it – Das war’s, so lautete der Titel seines letzten Albums und seiner letzten Bühnenshow. Michael Jackson polarisierte als Mensch doch als Musiker war er unbestreitbar der King of Pop.

 Meine Damen und Herren, This is it – Das war’s das Jahr 2009 so wie ich es und sicher auch so mancher von Ihnen in Erinnerung habe. Ein Jahr in der Krise mit Höhen und mit Tiefen.

 Der 35. Präsident der USA, John F. Kennedy sagte einmal: „Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.

 Seien wir also umsichtig, was die noch vor uns liegenden Gefahren anbelangt und lassen Sie uns entschlossen zupacken wenn sich eine Gute Gelegenheit bietet.

 Die Schützengesellschaft Schötmar wünscht Ihnen dazu ein gutes neues und vor allem erfolgreiches Jahr 2010.

 Gut Schuss!

 

Text und Fotos: Michael Schüler

 

 

 

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